Übertragbarkeit

Übertragbarkeit

Zusammen mit Kulturschaffenden aus Chemnitz, Deutschland und Europa unterstützt der ASA-FF innerhalb verschiedener Großprojekte die Entwicklung von unterschiedlichsten Kulturformaten. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an kreativen Projekten, die seit Mitte 2016 mit der Unterstützung des ASA-FF entstanden sind. Bei den Formaten, die auch weiter verwendet bzw. gebucht werden können, finden Sie die entsprechenden Kontaktdetails.

aufstand der dinge

– Ein Theaterstück von Mirko Winkel über die Wiedervereinigung und ihre vergessenen Objekte – Das generationsübergreifende Theaterstück “Aufstand der Dinge” forscht humorvoll nach, wie es eigentlich den Alltagsgegenständen aus der DDR ergangen ist und welche Geschichten uns die Gegenstände heute erzählen.

die ostdeutschen als avantgarde

– Ein Spaziergang zur Nachwendezeit mit Texten, audiovisuellen Quellen sowie interaktiven und performativen Elementen von Katja Manz und Dominik Intelmann – Es gab eine Zeit, da galten „die Ostdeutschen“ als Avantgarde; sie schienen den Verhältnissen vorauszueilen: Sie hatten die Brüche und Sinnkrisen

european balcony project

– Ein Chemnitzer Manifest für die Zukunft Europas –   „Wie kann ein Europa der Zukunft aussehen? Wie ein Europa, von dem Chemnitz sagen würde, das ist unser Europa?“ Am 10. November 2019 rief im Rahmen des “European Balcony Projects” ein Sprechchor aus Chemnitzer Bürger*innen gemeinsam mit Künstler*innen und Bürger*innen in ganz Europa

pop-up stories

Im Rahmen des Festivals “Aufstand der Geschichten” von neue unentd_ckte narrative sind in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Künstler*innen temporäre „Pop-Up Stores“ zum Thema „Public Histories“ im Stadtteil Sonnenberg in Chemnitz entstanden.

refraiming identities

– Alternativer Rundgang im smac und eine besondere Stadtführung durch Chemnitz – Zur Archäologie eines Konfliktes Am 11. November 1989 titelte die Bild-Zeitung: „Wir sind das Volk“ rufen sie heute – „Wir sind ein Volk“ rufen sie morgen.“ Der Ausruf wurde zum wichtigsten Symbol für die deutsche Wiedervereinigung.

stefan heym als keynote speaker

“Ich halte die Utopie für etwas, auf das man nicht verzichten kann”,  sagt die verblüffend lebendig wirkende Puppe Stefan Heym, welche auf der Veranstaltung “Wir sind Viele” der Theater Chemnitz zu Wort kam. Stefan Heym lebt nicht mehr, aber was wäre wenn? Wenn er gefragt würde, was hätte er uns heute zu sagen?

weiße rose

– Kammeroper von Udo Zimmermann inszeniert von Nils Braun – „Ein Ruf, ein lauter Schrei, der niemals mehr verstummt“ Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gemeinsam stärker“ hat das Musiktheater in Zusammenarbeit mit der Städtische Musikschule Chemnitz Udo Zimmermanns Kammeroper „Weiße Rose“ zusätzlich in den Spielplan aufgenommen.

wenn mich einer fragte

– Ein Stück über Stefan Heym und Chemnitz in der Regie von Christoph Werner – In der Regie von Christoph Werner, dem langjährigen Künstlerischen Leiter des Puppentheaters Halle/Saale, untersucht die Inszenierung mit dokumentarischen Mitteln und Puppenspiel das Verhältnis von Stefan Heym und Chemnitz.

wir.wie?

– Im Modellprojekt „WIR.WIE?“ setzen sich Jugendliche aus Chemnitz, Zwickau und Hamburg mit rechtspopulistischen Einstellungen zugrundeliegenden Erzählungen auf städtischer, überregionaler und europäischer Ebene auseinander. – 

Hier finden Sie außerdem Material zum Download für die Weiternutzung oder zur Inspiration:

This Is Not An Atlas – A Global Collection of Counter-Cartographies

IBC Methodenreader – Lerne eine neue Gruppe kennen mit den Methoden des Impulse Boost Camp

Die Handreichung des Projektes WIR.WIE? – Eine Bundesländerübergreifende Schultheaterkooperation

Unentdeckte Nachbarn –  Die Dokumentation des Theatertreffens 2016 in Chemnitz