Menschen des ASA-FF

Menschen des ASA-FF

Vorstand

Damit ihr wisst, an wen eure E-Mails (vorstand@asa-ff.de) gehen und mit wem ihr telefoniert, wenn ihr euch an den Vorstand des ASA-FF wendet, stellen wir uns hier kurz vor.

Franz Knoppe

Franz versuchte 2008 mit ASA den Nah-Ost-Konflikt mit einem Friedensprojekt in Israel/ Palästina zu lösen. Nachdem dies nicht so ganz klappte, wurde er Tutor, Train the Trainer-Seminarleiter, Ehrenamtlichenvertreter und übernahm etliche andere Rollen im ASA-Multi-Universum. Als Diplom-Verwaltungswissenschaftler der Universität Potsdam ist er nun in das beschauliche Sachsen emigriert, um dort mit Kunst- und Kulturaktionen die Kohlsche Version der blühenden Landschaften wahr zu machen. Leidenschaftlich probiert er Theorien an sich selbst aus, bevor er diese dann auf Gesellschaft los lässt. Folgt ihm auf seinem seriösen Blog: www.franz-knoppe.de

Jens Marquardt

Jens MarquardtNoch etwas verstört von zwei ASA-Vorbereitungsseminaren wurde Jens 2010 nach Delhi geschickt, um mit ehemaligen Straßenkindern die multimediale Revolution zu proklamieren. Um das im Nachhinein auch wirklich ausgiebig zu reflektieren war Jens mehrmals als Tutor für Asien und Eurasien, Seminarleiter und nicht zuletzt als ASA-Programmkommissions-Ehrenamtlichen-Vertreter in der großen ASA-Blase unterwegs. Neben ausgetüftelten Web-Projekten für die gute Sache bastelt Jens derzeit an seiner Promotion, nachdem ihm der Einstieg in die Lüneburger Hochschulwissenschaft nach seinem Studium der Politikwissenschaft und Publizistik in Berlin noch nicht ganz überzeugen konnte.

Basanta Thapa

Basanta ProfilBasanta hat sich 2010 seinen Philippinenaufenthalt von ASA bezahlen lassen und war anschließend aus schlechtem Gewissen Tutor für die Seminargruppe Eurasien sowie Ehrenamtlichenvertreter in der ASA-Programmkommission. Er hat in Münster und Potsdam Politik- und Verwaltungswissenschaft studiert, promoviert in Potsdam zum Hype-Thema „Big Data“ und verdient sein Geld als Digitalisierungs-Hofnarr der Bundesregierung am Fraunhofer FOKUS in Berlin. Staatstragend gibt er sich auf seinem persönlichen Blog: www.basantathapa.de

 

Beauftragte

Catharine Bade – Projektleitung des ASA-FF Sommerlagers

Catherine Bade

Im Jahr 2010 haben sich für Cat durch ASA neue Welten eröffnet. Drei spannende Monate lang durfte sie in Delhi eine indische NGO in Prozessen zur Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität an Grundschulen in benachteiligten Stadtteilen begleiten. Zudem waren es die Nachhilfestunden in Critical Whiteness, Antirassismus, Postkolonialismus, Wachstumskritik und der informelle Austausch mit vielen tollen Leuten, die deutliche Spuren hinterlassen haben. Heute arbeitet die Erzieherin, Ethnologin und Erziehungswissenschaftlerin als Kita-Fachberaterin und liebt es, den Ansatz der vorurteilsbewussten Erziehung und Bildung zu verbreiten und sich für Inklusion auf allen Ebenen einzusetzen. Das Asa-Sommerlager ist für sie eine inspirierende Familienzusammenkunft zum Kräftesammeln für die Gestaltung von gesellschaftlichem Wandel.

 

Jane Viola Felber – Projektleitung nun – neue unentdeckte narrative

Jane Viola Felber (Chemnitz) studierte Philosophie, Kultur-, Politikwissenschaften sowie Friedens- und Konfliktforschung in Leipzig und Marburg. Von 2008 bis 2013 hat sie im Bereich Vergangenheitsarbeit in Bosnien und Herzegowina sowie Kosovo gearbeitet – für die Vereinten Nationen, das Jugendzentrum Srebrenica und als Friedensfachkraft für das forumZFD Kosovo. Von 2014 bis 2016 war sie als mobile Beraterin gegen Rechtsextremismus im Kulturbüro Sachsen e.V. tätig. Sie war Fachberaterin für das Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“, welches sich anlässlich des 5. Jahrestages mit der Aufarbeitung der NSU-Verbrechen auseinandersetzte, und ist Lehrkraft zum Thema, u.a. am Zentrum für Konfliktforschung Marburg sowie am Institut für Europäische Studien Chemnitz. Aktuell arbeitet sie als Projektleiterin für das Programm „neue unentdeckte narrative“, welches sich mit dem Thema Rechtspopulismus in Europa beschäftigt. Sie ist Mitglied im Expertenpool des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze.

Christian Feister – Projektassistenz nun – neue unentdeckte narrative

Christian Feister studierte Geschichte und Romanistik in Chemnitz und Lecce. Schon während des Studiums begann er sich in verschiedenen Kulturvereinen und -einrichtungen zu engagieren. Er arbeite im Weltecho und war Teil des Organisationsteams der Begehungen 2013, einem Kunstfestival in Chemnitz. Zusammen mit anderen Chemnitzer Theater- und Kulturschaffenden gründete er die Off-Bühne Komplex um in Chemnitz einen Raum für freie darstellende Kunst zu schaffen. Er war Projektassistent für das Theatertreffen „Unentdeckte Nachbarn“ und arbeitet aktuell ebenso als Projektassistent für das Programm „neue unentdeckte narrative“.

Minh Hoang – Projektleitung der „Machtkritischen Seminarreihe“

Minh Hoang wuchs im beschaulichen Friesland auf besuchte nach dem Abitur mit dem AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. eine Schule im westsibirischen Russland. Diese Erfahrung begeisterte ihn dermaßen, dass er in Bayreuth und Moskau Interkulturelle Studien studierte und danach noch ein DaZ-Studium absolvierte. Dank einer engagierten Dozentin wurden ihm dabei die Augen für Rassismuskritik in Bildungskontexten geöffnet, ein Themenkomplex, dem er jetzt auch an der Universität Hamburg (MOTION – Mehrsprachigkeit und Bildung) weiter nachgeht. Mit ihm kann man per Skype Deutsch lernen und in Workshops angeregt diskutieren. Für Minh sind Repräsentation und Teilhabe marginalisierter Gruppen und der smarte Einsatz von Technik Herzensangelegenheiten.

Leonie Salzmann – Projektleitung der „Machtkritischen Seminarreihe“

Seit ihrem Freiwilligendienst (FWD) in Indonesien ist Leonie ehrenamtlich bei der Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnung e.V. tätig. Mittlerweile kritisiert sie den FWD als Machtinstrument, welcher globaler Herrschaftsverhältnisse reproduziert. Doch ist sie der Auffassung, dass die Inhalte, der Vorbereitungsseminare auch den Menschen zugute kommen sollte, die nicht in Ausland gehen wollen. Derzeit studiert Leonie „Moderne Süd- und Südostasien Studien“ in Berlin und Hanoi. Dabei versucht sie möglichst nachhaltig zu leben und kompensiert unter anderem  ganz brav all ihre Flüge.